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Startseite > Rhein

{{Infobox Fluss
| NAME = Rhein
| ALTERNATIVNAME =
| SORTNAME = Rhein
| LAGE = Europa
| GKZ = CH/1/DE/2/FR/A---0000
| FLUSSSYSTEM = Rhein
| ABFLUSSWEG = Rhein//Nordsee
| FLUSSGEBIETSEINHEIT =
| EINZUGSGEBIET-PREFIX =
| EINZUGSGEBIET = 185300
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = langer Strom in West- und Mitteleuropa und eine der verkehrsreichsten n der Welt.

Das .

Die größten Nebenflüsse des Rheins, gemessen an Länge, Einzugsgebiet und sogar etwas länger als der Rhein</ref>

Grunddaten

Der Rhein hat eine Gesamtlänge von 1.232,7 km,. Davon liegen in der Schweiz 376 km (davon ein Großteil des inkl. .

{{FNBox|

}}

Etymologie

Der Name ?Rhein? geht möglicherweise auf die indogermanische Wortwurzel ''H1reiH-'' für ?fließen? zurück. Aus dieser Wurzel entstanden u. a. auch das deutsche Verb ''rinnen'', das Verb '''', das lateinische ''rivus'' (Fluss) ? daraus dann spanisch ''rio'' und englisch ''river''. Die Kelten nannten den Fluss ''Rhenos'', die ''Rhenus''. In der Antike wurde der Fluss zudem als ''Rhenus Pater'' (?Vater Rhein?) verehrt. Möglicherweise wurde der Name zuerst von der vorrömischen Bevölkerung im Quellgebiet des Rheins benutzt und dann von Kelten und Römern übernommen. Der Name könnte aber auch von den Kelten selbst eingeführt worden sein.

Der Name des Rheins in den romanischen und germanischen Sprachformen seines Einzugsgebiets lautet: rätoromanisch ''Rein'', italienisch ''Reno'', alemannisch ''Rhy'', französisch ''Rhin'', vorderpfälzisch ''Rhoi'', südpfälzisch ''Rhei'', (luxemburgisch) ''Rhäin'', ripuarisch ''Rhing'', niederländisch ''Rijn'', friesisch ''Ryn''.

Im Quellgebiet enthalten zahlreiche größere und kleinere Quellflüsse den Namensteil ''Rhein'' oder Entsprechungen in verschiedenen en Idiomen wie ''Rein'' oder ''Ragn''. Beispiele:
  • Vorderrheingebiet: Vorderrhein/''Rein Anteriur'', ''Rein da Medel (''ital.'' Froda/Reno di Medel)'', ''Rein da Tuma'', ''Rein da Curnera'', ''Rein da Maighels'', ''Rein da Cristallina'', ''Rein da Nalps'', ''Rein da Plattas'', ''Rein da Sumvitg'', ''Rein da Vigliuts'', ''Valser Rhein''
  • Hinterrheingebiet: Hinterrhein/''Rein Posteriur'', ''Reno di Lei'' (''ital.''), ''Madrischer Rhein'', ''Averser Rhein'', ''Jufer Rhein''. Im Dischma bei Davos finden sich Namen wie ''Am Rin'' (Ort), ''Riner Tälli'' oder ''Rinerhorn''.

Der Rhein selbst ist Namensgeber für das 1925 entdeckte chemische Element Rhenium.

Geographie

Verlauf

Abschnitte

Man untergliedert den Lauf des Rheins in den Bereich der Quellflüsse, den Alpenrhein, den aus Obersee, Seerhein und Untersee bestehenden Bodensee, den Hochrhein, den Oberrhein, den Mittelrhein, den Niederrhein und das Rhein-Maas-Delta.

Quellflüsse

Der Rhein führt seinen Namen ohne unterscheidende Zusätze erst ab dem Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein bei Tamins-Reichenau. Oberhalb dieses Punktes liegt das weitverzweigte Einzugsgebiet der Quellflüsse des Rheins. Es gehört fast ausschließlich zum schweizerischen und reicht vom Gotthardmassiv im Westen über je ein im Tessin und in Italien liegendes Tal im Süden bis zum im Osten.

Die Quellen des Rheins

Traditionell gilt der Tomasee nahe dem Oberalppass bei Sedrun im Gotthardgebiet als Quelle des Vorderrheins und des Rheins insgesamt. Der Hinterrhein entspringt im Hochtal des Rheinwalds unter dem Rheinwaldhorn.

Die Quelle des Hauptfließwegs, der sich bei jeder Mündung über die jeweilige größere Wassermenge ergibt, liegt jedoch woanders, nämlich im Osten des Hinterrhein-Gebietes im Dischmatal. Der absolut längste Quellast, der Rein da Medel, entspringt südlich des geomorphologischen Alpenhauptkamms im Val Cadlimo im Lago Scuro und dem Lago di Dentro auf Tessiner Kantonsgebiet.

Hinterrhein

Der 64 km lange Hinterrhein fließt zunächst ostnordöstlich, dann nach Norden. Er durchfließt die drei Talkammern Rheinwald, ''Val Schons'' und Domleschg-Heinzenberg. Dazwischen liegen die Schluchtlandschaften ''Roffla'' und ''Viamala''. Seine Quellbäche liegen in den Adula-Alpen (Rheinwaldhorn, Rheinquellhorn, Güferhorn).

Von Süden mündet der Averser Rhein ein, dessen Quellgebiet mit dem Reno di Lei (gestaut im Lago di Lei) teilweise auf italienischem Gebiet liegt. Bei Sils mündet aus Osten die dem Hinterrhein mindestens ebenbürtige Albula aus der Region des gleichnamigen Passes. Die Albula bezieht ihr Wasser vor allem vom Landwasser mit dem Dischmabach als größtem Quellbach, aber auch vom ebenfalls bedeutenden, vom Julierpass herabkommenden Nebenfluss Julia (Gelgia).

Vorderrhein

Der 75 km lange Vorderrhein entsteht aus zahlreichen Quellbächen in der obersten '', der üblicherweise als Rheinquelle angegeben wird.

Ihm fließen von Süden teils längere, teils ebenbürtige Nebenflüsse zu wie der ''massen.

Alpenrhein

Bei Tamins-Reichenau vereinigen sich Vorder- und Hinterrhein zum Alpenrhein. Auf kaum 86 Kilometern Länge fällt er von 599 auf 396 Meter Höhe. Der Rhein knickt zunächst bei Chur, der Hauptstadt Graubündens, markant nach Norden ab. Das Rheintal ist ein glazial geprägtes, breit ausgeräumtes, alpines Kastental. Bei Sargans verhindert nur eine wenige Meter hohe Landstufe, dass der Rhein durch das offene Seeztal durch Walensee und in Richtung Aare fließt. Unterhalb davon ist sein Westufer schweizerisch, im Osten grenzen Liechtenstein und dann Österreich an.

Der Rhein mit seinem von hohem Schwebfrachtgehalt hellen Wasser hat den anfangs weit in die Alpen reichenden Bodensee bereits großenteils mit Sedimenten aufgefüllt. Mit einer Rheinregulierung mit Durchstichen bei Diepoldsau und Fußach steuerte man den Überschwemmungen und der starken Sedimentation im westlichen Rheindelta entgegen. Hierdurch musste auch die Dornbirner Ach parallel zum kanalartig ausgebauten Rhein in den Bodensee geleitet werden. Der abgeschnittene Alte Rhein verlief zunächst in einer Sumpflandschaft, wurde aber später unterhalb von Rheineck kanalisiert und schiffbar gemacht.

Der Rhein transportiert pro Jahr bis zu drei Millionen Kubikmeter Feststoffe in den Bodensee. Das in den Bodensee hineinwachsende ''Rheindelta'' (Binnendelta) ist zwischen dem Alten Rhein im Westen und dem unteren Rheindurchstich im Osten großenteils Natur- und Vogelschutzgebiet und umfasst die österreichischen Ortschaften , und . Der natürliche Rhein verzweigte sich einst in mindestens zwei Hauptarme. Durch sich ablagerndes Geschiebe entstanden viele kleine Inseln (in bodenseealemannischer Mundart «Isel», vgl. Flurname ''Esel''). Im Mündungsbereich ist ein permanenter Kiesabbau mit Schwimmbaggern nötig, um die Sedimentation zu steuern. Die großen Sedimentfrachten gelten auch als Folge der umfangreichen Meliorationen flussaufwärts.

Bodensee

Obersee

Im Bodensee bildet das milchige, kältere und damit schwerere Rheinwasser zunächst einen kompakten Strom an der Oberfläche des grau-grünen Seewassers, fällt dann aber unvermittelt am ''Rheinbrech'' zum Seeboden ab. Die Hauptströmung im oberflächennahen Seewasser verläuft ab der Insel Lindau, oft deutlich sichtbar, entlang dem nördlichen, deutschen Ufer bis etwa Hagnau am Bodensee. Ein kleiner Teil der oberflächennahen Strömung zweigt vor der Insel Mainau in den ab. Die Hauptströmung wird im ''Konstanzer Trichter'' von der ''Rheinrinne'' aufgenommen und zum Abfluss geleitet.

Anliegerstaaten des Obersees sind die Schweiz im Süden, Österreich im Südosten sowie Deutschland mit Bayern im Nordosten und im Norden und im Nordwesten.

Seerhein

Der nur vier Kilometer lange Fluss Seerhein verbindet den Obersee mit dem etwa 30 cm tiefer gelegenen Untersee. Am Beginn des Seerheins, in der Mitte der alten Konstanzer Rheinbrücke, beginnt die Kilometrierung des Rheins (vgl. Kapitel Kilometrierung). Der Seerhein entstand in den letzten Jahrtausenden gegen Ende einer erosionsbedingten Absenkung des Seespiegels um etwa zehn Meter, während derer auch die Insel Reichenau entstand. Zuvor waren Obersee und Untersee, wie es der übergreifende Name ''Bodensee'' heute nur suggeriert, ein zusammenhängender See.

Untersee

Auch der Untersee weist durch den Schub des Rheinwassers deutliche Strömungen auf. Der südliche von der Rheinströmung durchzogene Teil wird vereinzelt auch ''Rheinsee'' genannt. Von den nördlichen Teilen des Untersees wird nur der Zeller See etwas von den Strömungen erfasst; der Gnadensee bleibt von der Durchströmung nahezu unberührt. Dem Untersee fließt über die Radolfzeller Aach im Mittel rund 9 m³/s Wasser aus dem Donausystem zu.

Seerhein und Untersee bilden die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland; Ausnahmen sind das Stadtzentrum von Konstanz, das südlich des Seerheins liegt, und, nahe dem Ausfluss zum Hochrhein, das Stadtzentrum der Schweizer Stadt Stein am Rhein am Nordufer.

Hochrhein

Bei Stein am Rhein am Westende des Untersees beginnt der Hochrhein. Er fließt im Gegensatz zu Alpenrhein und Oberrhein vor allem nach Westen und fällt dabei von 395 m auf 252 m.

Der Hochrhein bildet nun bis Eglisau zwischen den Schweizerischen Gebieten von Stein am Rhein, Schaffhausen und dem Zürcher Rafzerfeld zu einem Teil und ab Eglisau bis zum Kanton Basel Stadt auf der ganzen Länge die Grenze zwischen der Schweiz im Süden und Deutschland im Norden.

Unterhalb von eine Tiefe von 32 m.

Oberrhein

Im Zentrum von Basel, der ersten Großstadt am Laufe des Stroms, liegt das ?Rheinknie?; hier endet der Hochrhein. Offiziell gilt die Mittlere Brücke als Grenze zwischen Hoch- und Oberrhein. Der Fluss fließt nun als Oberrhein nach Norden durch die etwa 300 km lange und bis zu 40 km breite Oberrheinische Tiefebene, seine Höhe fällt dabei von 252 m auf 76 m. Die wichtigsten Nebenflüsse in diesem Bereich sind von links die Ill unterhalb von , von rechts der Neckar in Mannheim und der Main gegenüber von Mainz. Bei Mainz verlässt der Rhein den Oberrheingraben und durchfließt das Mainzer Becken. Der Abschnitt des Oberrheins von Mainz abwärts durch den Rheingau und Rheinhessen ist auch als Inselrhein bekannt. In diesem mit bis zu 900 Metern breitesten Flussabschnitt liegen große, hier ''Rheinauen'' genannte Flussinseln.

Die Südhälfte des Oberrheins bildet die Staatsgrenze zwischen Frankreich (Elsass, heute Teil der Region Grand Est) und Deutschland (Baden-Württemberg). Die Nordhälfte bildet die Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz im Westen einerseits und Baden-Württemberg und Hessen andererseits im Osten und Norden. Eine Kuriosität dieses Grenzverlaufs sind die seit 1945 zu Hessen gehörenden, ehemaligen rechtsrheinischen Stadtteile von Mainz.

Das Oberrheintal war bereits in Antike und Mittelalter eine bedeutende Kulturlandschaft Europas. Heute ist der Oberrhein Standort zahlreicher wichtiger Industrie- und Dienstleistungsbetriebe mit den Zentren Basel, Straßburg und Mannheim-Ludwigshafen. Mit Straßburg, dem Sitz des , liegt eine der drei europäischen Hauptstädte am Oberrhein.

Die Oberrheinlandschaft hat sich durch die Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert stark verändert. Wegen der Erhöhung der Fließgeschwindigkeit und damit der Tiefenerosion fiel der Grundwasserspiegel beträchtlich, wodurch Seitenarme trockenfielen und der Flussauen-Urwald stark zurückging. In Frankreich wurde der für die Rheinschifffahrt wichtige Rheinseitenkanal angelegt, durch den der überwiegende Teil des Flusswassers geleitet wird. Mancherorts finden sich größere Ausgleichsbecken, so das riesige ''Bassin de compensation de Plobsheim'' im Elsass.

Mittelrhein

Bei Bingen endet das Mainzer Becken, am Binger Loch tritt der Fluss bei Mittelwasser auf 77,4 m Meereshöhe als Mittelrhein ins Rheinische Schiefergebirge ein und wird es auf 50 m wieder verlassen. Linksrheinisch grenzen hier die Gebirgszüge von und Eifel an, rechtsrheinisch Taunus und Westerwald. Die charakteristische, enge Talform entstand erdgeschichtlich durch Tiefenerosion des Flusses in eine sich hebende Scholle (antezedentes Durchbruchstal). Die größten Nebenflüsse des Mittelrheins sind Lahn und Mosel, die bei Koblenz von rechts und links münden. Fast über die ganze Länge des Mittelrheins verläuft der Fluss im Bundesland Rheinland-Pfalz.

Am Mittelrhein dominieren wirtschaftlich Weinbau und Tourismus. Der Talbereich zwischen und Koblenz zählt zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Bei Sankt Goarshausen schließt der Rhein mit einer scharfen Flussbiegung den berühmten Loreleyfelsen ein und erreicht dort eine Tiefe von 25 Metern. Mit seinen hochrangigen Baudenkmälern, den rebenbesetzten Hängen, seinen auf schmalen Uferleisten zusammengedrängten Orten und den auf Felsvorsprüngen aufgereihten Höhenburgen gilt das Mittelrheintal als Inbegriff der Rheinromantik.

Niederrhein

Bei Bonn, nördlich des Siebengebirges, wechselt der Rhein aus der Mittelgebirgsregion in das Norddeutsche Tiefland über und wird an der Mündung der Sieg zum Niederrhein. Er senkt sich von . Wichtigste Nebenflüsse sind Ruhr und Lippe. Wie der Oberrhein erhielt auch der mäandrierende Niederrhein ein wasserbautechnisch befestigtes Flussbett. Die Deiche liegen hier aber weiter zurück, so dass der Niederrhein mehr Flutraum hat als der Oberrhein.

Der Niederrhein liegt vollständig in Nordrhein-Westfalen. Seine Ufer sind meist stark besiedelt und industrialisiert, besonders in den Agglomerationen , und Ruhrgebiet. Hier durchfließt der Niederrhein den größten Ballungsraum Deutschlands, die Metropolregion Rhein-Ruhr. Wichtigste Hafenstadt ist Duisburg mit dem größten Binnenhafen Europas (). Stromabwärts von Duisburg ist die Region eher agrarisch geprägt. 30 Kilometer flussabwärts zweigt bei Wesel die zweite West-Ost-Schifffahrtsverbindung, der parallel zur Lippe verlaufende Wesel-Datteln-Kanal ab. Zwischen Emmerich und Kleve spannt sich die über den an dieser Stelle mehr als 400 Meter breiten Strom. Bei Krefeld-Uerdingen quert die Uerdinger Linie den Rhein, eine Sprachgrenze, die die Dialekte von den trennt. Nordwestlich von Emmerich und Kleve erreicht der Rhein die Niederlande.

Deltarhein

An der niederländisch-deutschen Staatsgrenze beginnt mit der Rheinteilung das Rhein-Maas-Delta, die bedeutendste zu unterscheiden ist, aber auch die längere ''Rhein-Maas-Schelde-Delta'', weil die Scheldemündung mit dem Delta eng verknüpft ist.

Bestimmend für die Gestalt des Rheindeltas sind die Rheinteilung bei . So entstehen drei Hauptstromverläufe, die jedoch auf Grund der vielen Laufänderungen in historischer Zeit keine durchgehenden Benennungen tragen:

  • Der größte und südliche Hauptarm wird vom Stromverlauf Waal ? Boven (Obere) Merwede ? Nieuwe Merwede ? Haringvliet gebildet. Von ihm zweigt als wichtigster Schifffahrtsweg die Gewässerfolge Beneden (Untere) Merwede ? Noord ? Neue Maas ? Neuer Wasserweg ab. Ihr folgt auch die Stromkilometrierung. Von der unteren Merwede zweigt wiederum die Alte Maas ab, die in Rotterdam wieder mit der Neuen Maas zusammentrifft und den Neuen Wasserweg bildet.
  • Der mittlere Arm wird durch Nederrijn und Lek gebildet. Er bildet dann mit dem nahezu gleich großen Noord die Neue Maas (s. o.)
  • Den nördlichsten Arm stellt die (Geldersche) Issel dar, die das IJsselmeer erreicht, das wiederum über Schleusen in die Nordsee abfließt.

Bis zur Elisabethenflut 1421 floss die Maas etwas südlich der heutigen Linie Merwede ? Oude Maas Richtung Nordsee und bildete mit Waal und Lek einen gemeinsamen, archipelartigen Mündungsbereich, dessen damaliger Zustand wegen zahlreicher Meeresbuchten, ästuarartig erweiterter Flussläufe, vieler Inseln sowie beständiger Küstenveränderungen heute schwer fassbar ist. Die Maas mündete später bis 1904 weiter flussaufwärts bei Gorinchem in die Waal. Aus Hochwasserschutzgründen trennte man dann die Maas vom Rhein durch eine Schleuse (?Abgedämmte Maas?) und grub einen neuen Abfluss für sie, bestehend aus Bergse Maas und Amer. Seit dem Bau des Haringvlietdammes 1970 fließt sie wieder zusammen mit dem Rhein ins Meer, bei hohen Wasserständen des Rheins überwiegend durch die Schleusen des Haringvlietdammes, bei Niedrigwasser überwiegend über den Nieuwe Waterweg bei Rotterdam. in Kaub am 30. November: 0,47 m

  • April/ Mai 2011, 90-jähriger Mai-Tiefststand (Köln): 1,25 m,
  • Bedingt durch von Ufer zu Ufer pendelnde Fahrtrouten weicht mindestens seit 1939 die Kilometrierung der Rheinschifffahrtsstrecken in den Kursbüchern der deutschen Eisenbahnen von der Kilometrierung des Rheins ab.
  • 1969 durchschwamm .'' 24. August 2014.</ref> 2016 veröffentlichte er in ''Rheines Wasser ? 1231 Kilometer mit dem Strom'' seine Eindrücke und erste Untersuchungsergebnisse der Wasserproben aus dem Rhein.
  • Im Juli 2010 legte der Schweizer Corrado Filipponi die 1161 km lange Strecke von Chur bis zur Rheinmündung bei Hoek van Holland mit einem Kajak in der Rekordzeit von 7 Tagen, 10 Stunden und 16 Minuten zurück.
  • Im August 2017 legte der Deutsche (Onlineausgabe) vom 31. August 2017</ref>
  • Zitate

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    Listen

    • Liste der Anlegestellen am Hochrhein

    Fernsehdokumentationen

    • Monika Siegfried-Hagenow: ''Wie die Lachse wieder in den Rhein kamen''. WDR-Reihe ''Doku am Freitag''. Erstausstrahlung: 17. September 2010.
    • Mathias Haentjes: ''Wie die Dampfer vom Rhein verschwanden.'' WDR-Reihe ''Doku am Freitag''; Erstausstrahlung: 9. Juli 2010.
    • ''Der Rhein von oben.'' WDR und Arte; 5 × 52 Min., Erstausstrahlung vom 11. bis zum 15. März 2013 auf Arte. (Quelle, Verlauf durch den Bodensee, Rheinbrücke von Konstanz mit Kilometer 0, Rheinseitenkanal, Burgen, Hafen Duisburg, Rheindelta, Rotterdam).
    • ''Der Rhein ? Strom der Geschichte.'' Dokumentarfilm, 87 Minuten, Erstsendung auf Arte am 11. Juni 2016.
    • ''Rheingold ? Gesichter eines Flusses.'' SWR, 2014. (Gesamtdarstellung ausschließlich aus Luftaufnahmen. Zwei Quellflüsse, Rheinmündung in Bodensee, Meersburg, Seerhein in Konstanz, Rheinfall, Basel, Ludwigshafen, Mäuseturm bei Bingen, Duisburg, zwei Mündungsarme, Utrecht, Nordsee)

    Literatur

    • Laurenz Janscha: ''Collection de cinquante vues de rhin.'' Artaria&Comp. Wien 1798. (digitalisierte Ausgabe bei Dilibri abgerufen am 9. Juli 2017)
    • Robert Batty: ''Scenery of the Rhine, Belgium and Holland.'' 4 Bände. Hrsg. R. Jennings, London 1824. (digitalisierte Ausgabe abgerufen am 8. Juli 2017)
    • Johann Georg Kohl: ''Der Rhein.'' 2 Bände. Brockhaus, Leipzig 1851. ((uni-koeln.de))
    • Elly Heuss-Knapp: ''Der Rhein.'' (= ''Die Blauen Bücher''). Robert Langewiesche Nachfolger, Königsstein im Taunus 1963.
    • Jörg Koch: ''Entlang des Rheins. Eine Reise in historischen Bildern.'' Gudensberg-Gleichen 2018, ISBN 978-3-8313-3220-5.
    • Max Tauch: ''Rheinische Landschaften. Gemälde und Aquarelle aus dem 19. und 20. Jahrhundert.'' Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V., Jahrbuch 1972/73, Neuss 1973.
    • Joseph Gregor Lang (Hrsg.): ''Reise auf dem Rhein''. Bachem Verlag, Köln 1975, ISBN 3-7616-0271-5.
    • Wilhelm Ruland: ''Die schönsten Sagen des Rheins''. Stollfuß Verlag, Bonn 1985, ISBN 3-08-692101-3.
    • Wenzel Hollar: ''Reisebilder vom Rhein.'' Katalog Landesmuseum Mainz, 1987.
    • W. Gassen, Bernhard Holeczek (Hrsg.): ''Mythos Rhein ? Ein Fluß ? Bild und Bedeutung''. Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein 1992.
    • Klaus Honnef, Klaus Weschenfelder, Irene Haberland (Hrsg.): ''Vom Zauber des Rheins ergriffen. Zur Entdeckung der Rheinlandschaft.'' Klinkhardt & Biermann, München 1992, ISBN 3-7814-0334-3. (Mit zahlreichen Abbildungen der deutschen Burgen und Städte am Rhein in Kunstwerken englischer und niederländischer Künstler der vergangenen Jahrhunderte)
    • Horst Johannes Tümmers: ''Der Rhein ? Ein europäischer Fluß und seine Geschichte''. C. H. Beck, München 1994, ISBN 3-406-37972-9.
    • Gerhard Honekamp: ''Der Rhein ? Ein Fluss wird zum Mythos.'' In: ''Geschichte Lernen.'' Heft 47, 1995, S. 50?55.
    • Bruno P. Kremer: ''Der Rhein ? Von den Alpen bis zur Nordsee.'' Mercator-Verlag, Duisburg 2010, ISBN 978-3-87463-456-4.
    • M. Eckoldt (Hrsg.): ''Flüsse und Kanäle, Die Geschichte der deutschen Wasserstraßen.'' DSV-Verlag, 1998.
    • Ingo Runde: ''Zur Bedeutung und Entwicklung des Rheinhandels im Früh- und Hochmittelalter.'' In: ''Schutz des Kulturerbes unter Wasser. Veränderungen europäischer Lebenskultur durch Fluss- und Seehandel.'' Beiträge zum Internationalen Kongress für Unterwasserarchäologie (IKUWA '99), 18.?21. Februar 1999 in Sassnitz auf Rügen. (= ''Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns.'' Band 35). Lübstorf 2000, S. 297?309,
    • Hans Joachim Bodenbach: ''VUES DU BORDS DU RHIN. Ein Rheinalbum des frühen 19. Jahrhunderts mit Aquatinta-Stichen aus den Koblenzer Verlagen und in einem Band. ? Die bei Röhling verlegten Ansichten.'' In: ''Bonner Geschichtsblätter.'' Band 49/50, Bonn 1999/2000 (2001), S. 285?304.
    • Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz: ''Das Rheintal von Bingen und Rüdesheim bis Koblenz. Eine europäische Kulturlandschaft.'' 2 Bände. von Zabern, Mainz 2001, ISBN 3-8053-2753-6.
    • Hans Joachim Bodenbach: ''200 Jahre Rheinromantik ? VUES DU BORDS DU RHIN ? Rheinansichten aus dem Verlag Karl Bädeker (Baedeker) in Koblenz.'' In: ''Beiträge zur Rheinkunde.'' (Rhein-Museum Koblenz), Heft 54/2002, Koblenz 2002, S. 26?55.
    • Hans Chr. Hoffmann, Dietmar Keller, Karin Thomas (Hrsg.): ''Der Rhein ? Unser Weltkulturerbe.'' DuMont, Köln 2003, ISBN 3-8321-7323-4.
    • Martin Stankowski: ''Links + Rechts, der andere Rheinreiseführer, vom Kölner Dom bis zur Loreley.'' Kiepenheuer und Witsch, Köln 2005, ISBN 3-462-03573-8.
    • Manfred Fenzl: ''Der Rhein. Schaffhausen ? Nordsee und zum IJsselmeer. Führer für Binnengewässer.'' 4. Auflage. Delius Klasing, Bielefeld 2005, ISBN 3-89225-466-4.
    • Karsten Keune (Hrsg.): ''Sehnsucht Rhein. Rheinlandschaften in der Malerei.'' Mit Beiträgen von Irene Haberland und Elmar Scheuren. Bouvier, Bonn 2006, ISBN 3-416-03096-6.
    • Angela Photenhauer, Elmar Lixenfeld: ''Oberes Mittelrheintal ? Welterbe ? Von Bingen und Rüdesheim bis Koblenz.'' Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2006.
    • Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest: ''Kompendium der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest. Organisatorische und technische Daten, Binnenschifffahrt, Aufgaben, Wasserstraßen.'' Eigenverlag, Mainz 2007.
    • Clemens von Looz-Corswarem, Georg Mölich (Hrsg.): ''Der Rhein als Verkehrsweg. Politik, Recht und Wirtschaft seit dem 18. Jahrhundert.'' (= ''Schriftenreihe der Niederrhein-Akademie.'' Band 7). Verlag Peter Pomp, Bottrop 2007. (Rezension in: ''Beiträge zur Rheinkunde.'' Heft 59/60, 2007/08, Koblenz 2008, S. 104)
    • M:AI ? Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW e. V.: ''Dynamik und Wandel ? Die Entwicklung der Städte am Rhein 1910?2010+.'' JOVIS, Berlin 2010, ISBN 978-3-86859-096-8.
    • Michael Prinz von Preußen (Hrsg.): ''Die Preußen am Rhein ? Burgen, Schlösser, Rheinromantik.'' Köln 2011.
    • Jochen Rahe, Martin Stieghorst, Urs Weber (Hrsg.): ''Handbuch Rhein.'' Primus Verlag, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-772-9.
    • Werner Böcking: ''Lebendiger Niederrhein. Unterwegs zwischen Duisburg und Emmerich.'' Sutton Verlag, Erfurt 2013, ISBN 978-3-95400-312-9.
    • Ingo Runde: ''Der Rhein als Wirtschafts- und Verkehrsachse.'' In: Jörg Peltzer, Bernd Schneidmüller, Stefan Weinfurter (Hrsg.): ''Die Wittelsbacher und die Kurpfalz im Mittelalter. Eine Erfolgsgeschichte?'' Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2645-3, S. 51?66.
    • Klaus Göhring: ''Das Rheintal aus der Luft''. ''Eine spektakuläre Reise von Koblenz nach Köln''. Rheinbach 2015, ISBN 978-3-95540-146-7.
    • Andreas Fath: ''Rheines Wasser ? 1231 Kilometer mit dem Strom''. Carl Hanser Verlag, München 2016, ISBN 978-3-446-44871-1.
    • Marie-Louise von Plessen (Hrsg.): ''Der Rhein. Eine europäische Flussbiografie'', Prestel, München 2016, ISBN 978-3-7913-8308-8.
    • Björn Kuhligk und Tom Schulz: ''Rheinfahrt. Ein Fluss. Seine Menschen. Seine Geschichten.'' Zürich 2017. ISBN 978-3-280-05630-1
    • Willi Jung (Hrsg.): ''Der Rhein im deutsch-französischen Perspektivenwechsel'', V & R unipress, Göttingen 2019 (Deutschland und Frankreich im wissenschaftlichen Dialog, Band 8), ISBN 978-3-89971-745-7.

    Weblinks

    • Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) ? Website mit umfangreichem Archiv zu allen Aspekten des Rheins
      • Internationale Flussgebietseinheit Rhein
      • (PDF, 19,6 MB)
    • (PDF; 4,3 MB) Aus dem Mitteilungsblatt der Nr. 84 (2002) ? Text über Wasserbaumaßnahmen mit Schwerpunkt auf Geschiebemanagement (deutsch und russisch)
    • BUND Südlicher Oberrhein, 3. Juli 2003
    • Interregio Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein (Informationen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit in der Grossaglomeration)

    Einzelnachweise